Ein Logo mit einem Auge, einem Fluss und einer Pflanze.

Wer ist der Bürgerverein & was machen wir

Wir sind ein regionaler gemeinnütziger Verein, der die Traditions- und Heimatpflege der dörflichen Gemeinschaft und das regionale Brauchtum erhalten, unterstützen und weiterführen will.

Kiekebuscher Bürgerverein e.V.

Gründungsdatum: 17.06.2004
Regionaler Verein der Traditions- und Heimatpflege

1. Vorsitzender:
Christopher Giebler
E-Mail: Buergerverein@kiekebusch.de

Stellvertreter:
Ralf Kockott

Schatzmeisterin:
Rita Kleicke

Der neue Ortsbeirat von Kiekebusch wurde gewählt

Am 09.06.2024 fand im Rahmen der Kommunalwahlen in Brandenburg auch die Wahl der Ortsbeiräte für die Stadt Cottbus statt.

Für den Ortsteil Kiekebusch wurden in den Ortsbeirat gewählt:
Frau Manuela Urbschat
Frau Petra Bratke
Herr Bernd Schieske
Herr Jens Käkel
Herr Ralf Linse

In der konstituierenden Sitzung des OBR Kiekebusch wurde Frau Manuela Urbschat einstimmig als Ortsvorsteherin gewählt.
Die Stellvertretung übernimmt Petra Bratke.

Wir wünschen dem neuen Ortsbeirat viel Erfolg in seiner Arbeit.

Die Sprechzeiten des Ortsbeirates finden jeweils
am 1. und 3. Dienstag des Monats in der Zeit von 18 – 19 Uhr statt.

Chronik von Kiekebusch

Chronik von Kiekebusch

1427

Erste urkundliche Erwähnung

Kiekebusch wurde am 9. Februar 1427 erstmals in den Lübbener Stadtrechnungen erwähnt. Es sind Rechnungsposten im Stadtbuch 1 über das Heilige Geist-Spital: „Bato zu Kikepuch hat sie bescheiden“ – d.h. er hat die Abgaben für das Spital bezahlt.

1475

Erste Erwähnung des Priorgrabens

Erste Erwähnung des Priorgrabens für die Glinziger Teiche.

1480

Besitzverhältnisse in Kiekebusch

In Kiekebusch gehört Hans von Zabeltitz der Besitz-Anteil 1 mit vier Bauern, Anteil 2 von Kiekebusch gehörte der Familie von Zabeltitz.

1503

Erbfolge in Kiekebusch

Der Anteil 1 von Kiekebusch gehört den Söhnen von Hans von Zabeltitz: Christoff, Peter und Caspar, später Peter allein.

1519

Belehnung des Anteils 2

Der Anteil 2 von Kiekebusch wird an Sohn Sigmund von Zabeltitz entlehnt.

1537

Belehnung des Anteils 1

Die Söhne von Peter – Caspar, Hans, Baltasar und Christoff – erhalten die Belehnung des Anteils 1 von Kiekebusch.

1576

Einwohner und Besitzverhältnisse

Die Hüfner Semko, Jurisch und Böttcher und ein Gärtner werden in Kiekebusch erwähnt. Besitzer des Anteils 1 ist Barthold von Mandelslo, dann sein Sohn Hartbort. Der Anteil 2 mit dem Richter, dem Lehmann, acht Hüfnern, vier Gärtnern und dem Gericht über das ganze Dorf gehört seinem Sohn Georg von Zabeltitz.

1586

Übergabe des Anteils 2

Sohn Sigmund von Zabeltitz übernimmt den Anteil 2 von Kiekebusch.

1596

Veräußerung des Anteils 1

Der Anteil 1 wird an Caspar von Muschwitz veräußert, der das Vorwerk zu Kiekebusch an Felix von Löben zu Briesenick verkauft.

1602

Tod von Felix von Löben

Felix von Löben zu Briesenick stirbt ohne männliche Nachkommen. Seine Vettern Georg und Heinrich verkaufen den Anteil 1 an Valentin von Löben zu Frauendorf.

1608

Verkauf des Anteils 2

Christoff von Zabeltitz stirbt. Seine Söhne verkaufen den Anteil 2 an Jacob von Muschen.

1623

Veräußerung und Diebstahl

Abraham von Löben veräußert den Anteil 1 in Kiekebusch von sechs Hufen an Hans von Seelstrang. Am 11. Dezember werden einem Schuster in Kiekebusch Leder und Stiefel gestohlen. Den beiden Beschuldigten wird die Todesstrafe ausgesprochen.

1626

Durchzug von Wallensteins Truppen

Durchzug und Einquartierung der Truppen Wallensteins. Wallenstein ist mit ca. 40.000 Mann in Cottbus und Umgebung.

1634

Übergabe des Anteils 2

Der Anteil 2 von Kiekebusch wird an Jacob von Muschen übergeben.

1635

Landwirtschaftliche Struktur

Kiekebusch hat sechs Ritterhufen, 22 Bauerhufen (davon ein wüst), sechs Gärtnerhufen (davon zwei wüst).

1638

Angriff durch einen Bären

Ein Kind wird von einem Bären zerrissen. Wölfe und Bären sollen sich stark vermehrt haben.

1648

Verkauf des Besitzes

Abraham von Löben stirbt. Sein Sohn Hans Ernst verkauft den Besitz in Kiekebusch an Otto Wilhelm von Minkwitz.

1652

Namentliche Erwähnung der Einwohner

Namentliche Erwähnung aller Einwohner von Kiekebusch. Einige Familien sind namentlich noch heute in Kiekebusch präsent.

1654

Kauf des Anteils 1

Johann Zander kauft den Besitz Kiekebusch, Anteil 1.

1658

Verkauf an Eva Beyse

Johann Zander verkauft den Besitz Kiekebusch, Anteil 1, an Eva Beyse, geb. Selchow. Sie verkauft es später an die Familie von Muschen.

1659

Erbschaft des Anteils 2

Der Anteil 2 wird altershalber an den Sohn Hans Sigismund von Muschen vererbt.

1683

Erbteilung des Anteils 2

Nach dem Tod von Hans Sigismund von Muschen wird der Anteil 2 an seine sechs Söhne vererbt.

1688

Verhaftung des Schulzen

Am 7. Juli wird der Schulze von Kiekebusch verhaftet, weil er gegen die harten Frondienste rebelliert hatte. Er wird zu 14 Tagen Wallarbeit in der Festung Cüstrin verurteilt.

1692

Überschreibung des Anteils 2

Nach Erbteilung wird der Anteil 2 an den Sohn Hans Sigismund von Muschen überschrieben.

1696

Versteigerung der Güter

Alle Güter von Branitz, Kiekebusch und 1/3 Haasow kommen zur Versteigerung. August Sylvius Reichsgraf von Pückler erwirbt sie. Kiekebusch bleibt seither im Besitz der Familie von Pückler. Die Bauern sind leibeigen.

1717

Einführung der Schulpflicht

Einführung der allgemeinen Schulpflicht.

1718

Namentliche Erwähnung der Einwohner

Namentliche Erwähnung der Einwohner von Kiekebusch. Zwei-Felderwirtschaft. Die Weide wird alle Jahre vom Hochwasser der Spree verdorben. Die Kiekebuscher holen ihr Bier aus Cottbus – immer eine ¼ Tonne (ca. 40 l). Cottbus ist für sein gutes Bier bekannt.

1780

Hochwasser in Kiekebusch

Hochwasser überflutet Kiekebusch.

1806

Französische Besatzung

Preußen, auch Cottbus und Kiekebusch, wird französisch besetzt, da Preußen den Krieg gegen Frankreich verloren hat. Kiekebusch wird sächsisch, weil Sachsen auf die Seite Napoleons wechselt.

1809

Bevölkerungsstruktur

Kiekebusch hat sechs Ganz-Bauern, 17 Halb-Bauern, drei Büdner, eine Schmiede. Im Ort leben 192 Menschen, es gibt 32 Feuerstellen und 30 Hufen Bauerland. Kiekebusch gehört zum Gut Branitz des Grafen Pückler.

1813

Hinrichtung desertierter Soldaten

Am 16. Juli werden beim Rückzug der napoleonischen Truppen fünf desertierte Soldaten am Fehrower Weg hingerichtet. Die Soldaten wurden im französisch besetzten Rheinland durch Napoleons Heer zwangseingezogen.

1814

Kämpfer gegen Napoleon

Namentliche Erwähnung der Einwohner von Kiekebusch, die gegen die französische Armee Napoleons gekämpft haben. Die Franzosen werden 1815 geschlagen. Kiekebusch wird wieder preußisch.

1820

Schulbrand und Unterricht

Die Schule in Kiekebusch brennt ab. Lehrer Mattes Twarz unterrichtet die Kinder in seinem Wohnzimmer. In Kiekebusch werden bis zu 800 Schafe geweidet. Der Dorfschmied Christian Lehmann ist zugleich Dorfschulze und hat sieben Kinder.

1830

Ende der Leibeigenschaft

Preußische Beamte beginnen in Kiekebusch mit den Agrarreformen. Die Leibeigenschaft zum Fürsten Pückler endet. Die Bauern müssen die Spreeufer befestigen und Straßen und Brücken instand halten. Im Gegenzug erhalten sie Land und werden nach Rückzahlung der Schulden freie Bauern. Der Pfarrer Happatz aus Madlow unterschreibt die Unterlagen für Kiekebusch. Kiekebusch gehört zum Kirchspiel Madlow. Beim Pfarrer Happatz lebt der berühmte Maler Carl Blechen. In Kiekebusch werden die Originalunterlagen zur Agrarreform gefunden (bereits als Buch veröffentlicht).

1835

Hirtenhaus wird Schulhaus

Die Gemeinde Kiekebusch muss das Hirtenhaus für 14 Taler vom Gut Branitz abkaufen. Das Hirtenhaus wird Schulhaus. Es wird wendisch gesprochen. Die meisten Bauern können weder lesen noch schreiben.

1845

Bau des Landschaftsparks Branitz

Fürst Hermann von Pückler beginnt in Branitz mit dem Bau eines Landschaftsparks. Einige Großbäume kommen aus Kiekebuscher Gärten und Fluren. Zum Verpflanzen wird ein Groß-Pflanzwagen gebaut. Kiekebusch hat 278 Einwohner.

1864

Kanalprojekt

Projekterarbeitung eines Elbe-Elster-Spree-Oder-Kanals, der durch Kiekebusch und Cottbus gehen soll, aber nie gebaut wird.

1866

Bahnlinie Berlin-Cottbus-Görlitz

Eröffnung der Bahnlinie Berlin-Cottbus. Baubeginn der Bahnlinie nach Görlitz durch Kiekebusch. Baubeginn der Festung an der Madlower Spreebrücke, um schnelle Angriffe aus Sachsen nach Berlin zu stoppen.

1867

Gesamteröffnung der Bahnstrecke

Am 31. Dezember wird die Strecke Berlin-Cottbus-Görlitz vollständig eröffnet. Kiekebusch hat 280 Einwohner.

1875

Einwohnerzahl

Kiekebusch hat 279 Einwohner.

1880

Volkszählung

Die Volkszählung ergibt für Cottbus 25.590 Einwohner, in Kiekebusch 316.

1885

Volkszählung

Volkszählung: 28.249 Einwohner in Cottbus, in Kiekebusch 337.

1890

Einwohnerzahl

Kiekebusch hat 362 Einwohner.

1896

Hochwasser in Cottbus

Hochwasser überflutet die Stadt.

1897

Schweres Hochwasser

Schweres Hochwasser.

1898

Eröffnung der Bäckerei Noatke

In Kiekebusch eröffnet die Bäckerei Noatke. Erstes Foto aus Kiekebusch. Wieder schweres Hochwasser.

1900

Gründung des Männerchors

Der Kiekebuscher Männerchor wird gegründet. Erneutes Hochwasser. Cottbus hat 38.322 Einwohner, Kiekebusch 400. Am 28. Juli beginnt der Bau der Straßenbahn.

1901

Hochwasser mit wirtschaftlichen Schäden

Wieder schweres Hochwasser mit hohen wirtschaftlichen Schäden.

1902

Neubau der Schule

In Kiekebusch wird eine neue Schule gebaut.

1903

Gründung des Sportvereins

Gründung des Sportvereins Kiekebusch.

1905

Einwohnerzahl und Bahnausbau

Kiekebusch hat 444 Einwohner. Die Bahnlinie Cottbus-Görlitz wird zweigleisig ausgebaut.

1908

Eröffnung des Haltepunkts Kiekebusch

Am 15. Oktober wird der Haltepunkt Kiekebusch für den Personen- und Expressgutverkehr eröffnet.

1910

Straßennamen und Einwohnerzahl

Cottbus hat 48.642 Einwohner, Kiekebusch 486. Kiekebusch bekommt Straßennamen. Bisher reichten Hausnummern aus.

1911

Bau der Bahnhofstraße

Beginn des Baus der Bahnhofstraße. Zwischen Madlow und Kiekebusch wird eine Holzbrücke gebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Kiekebusch durch die Spree eine Furt (in Höhe des Sportplatzes). Die Straße geht durch die Madlower Mühle oder es wird die Kirchsteigbrücke benutzt.

1912

Gründung des Kleintierzüchtervereins

Gründung des Kleintierzüchtervereins Kiekebusch.

1913

Straßenbau nach Kahren

Vorlage zu einem „wünschenswerten Verkehr der Dörfer untereinander“ vom Landrat des Kreises Cottbus-Land, Freiherr von Wackerbarth, zum Bau der Straße nach Kahren. Im gleichen Jahr wird in Kiekebusch die Bahnhofstraße und die Straße nach Kahren gebaut, zugleich die erste Spreebrücke nach Madlow, eine Holzbrücke. Die Straße wird Kaiser-Wilhelm-Straße genannt. Dieser Name setzt sich aber nicht durch. Die Straße wird nach dem Bau des Bahnhofs in Kiekebusch in Bahnhofstraße umbenannt. Beginn des Baus der Mühlenbahn vom Haltepunkt Kiekebusch zur Großen Mühle in Madlow. Es ist eine Pferdebahn mit 600 mm Spurweite. Die Gleise verliefen auf der Nordseite der Bahnhofstraße.

1915

Erweiterung des Haltepunkts

Der Haltepunkt Kiekebusch wird für Wagenentladungen erweitert. Am 15.04.1922 wird er für Stückgut freigegeben. Mit Planwagen wird Korn vom Haltepunkt Kiekebusch zur Madlower Mühle transportiert, zurück Mehl. Die Madlower Mühle ist gleichzeitig eine Öl- und Schneidemühle zum Schneiden von Balken und Brettern, die ebenfalls mit der Mühlenbahn zum Bahnhof Kiekebusch transportiert werden.

1919

Einwohnerzahl

Kiekebusch hat 499 Einwohner.

1922/23

Fertigstellung der Straße nach Kahren

Die Straße nach Kahren wird von russischen Kriegsgefangenen fertiggebaut.

1926/27

Schweres Hochwasser

Schweres Hochwasser. Kiekebusch wird überflutet. Bis Haasow steht alles unter Wasser. Die Holzbrücke über die Spree wird beschädigt.

1928

Fahnenweihe des Kriegervereins

In Kiekebusch feiert der Kriegerverein Fahnenweihe. Wilhelm Homann ist Couracier (Meldereiter).

1929

Frostperiode

Am 8. Februar wird eine anhaltende Frostperiode registriert. In der Nacht werden minus 32 Grad gemessen.

1930

Hochwasser und Brückenbau

Schweres Hochwasser. 15 m aus dem Mittelteil der Madlower Holzbrücke werden weggerissen. Danach wird eine Betonbrücke gebaut und nach dem Landrat Eichler „Eichlerbrücke“ benannt. Der Landrat hatte sich trotz Inflation und Weltwirtschaftskrise für den sofortigen Wiederaufbau der Brücke eingesetzt.

1934

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kiekebusch. Die Pferdebahn durch Kiekebusch wird stillgelegt. Die Transporte von Holz und Korn zur Madlower Mühle übernehmen LKW. Die 600-mm-Schienen verbleiben noch lange in der Bahnhofstraße und am Bahnhof Kiekebusch.

1937

Umbenennung wendischer Straßennamen

Wendische Straßennamen werden in Kiekebusch umbenannt.

1941

Verbot wendischer Gottesdienste

Verbot der wendisch/sorbischen Gottesdienste.

1942

Wunderheiler in Kiekebusch

Ein Kiekebuscher Bürger gibt sich als Wunderheiler für Tiere und Menschen aus. Er muss für zwei Jahre ins Gefängnis.

1945

Bombenangriff und Kriegsende

Am 15. Februar erfolgt der schwerste Bombenangriff auf Cottbus. 459 amerikanische B-17-Bomber werfen ihre Last über Cottbus ab. Die Bomber fliegen über Kiekebusch und werfen Bomben ab. Mehrere Häuser werden zerstört, drei Menschen sterben. Bau einer Panzersperre mit Panzergraben von Karlshof bis Koppatz. Am 16. April ist in Kiekebusch der Divisionsgefechtsstand der SS-Panzerdivision „Frundsberg“. Der Gefechtsstand wird von den Russen im Bahnhof Kiekebusch vermutet und bombardiert. Der Güterschuppen des Bahnhofs brennt ab. Alle Brücken werden von der deutschen Wehrmacht gesprengt, auch in Kiekebusch die Eichlerbrücke, die Kirchsteigbrücke, die Autobahnbrücke und die Bahnbrücke über die Spree.

1946

Bodenreform

Bodenreform. Ländereien von Graf Pückler werden aufgeteilt.

1957

Gründung der LPG

Gründung der LPG Kiekebusch.

1958

Eröffnung der Pioniereisenbahn

Am 11. Juli wird der Teilabschnitt der Pioniereisenbahn vom Tierpark bis zur Friedenseiche in Branitz eröffnet. Hochwasser: Kiekebusch steht einen halben Meter unter Wasser.

1964

Planung eines Containerbahnhofs

In Kiekebusch wird ein Containerbahnhof geplant. Der Containerbahnhof am Spreewaldbahnhof in Cottbus soll geschlossen werden.

1972

Erdölförderung im Branitzer Wald

Im Branitzer Wald nahe Kiekebusch wird Erdöl gefördert.

1974

Bergbauschutzgebiet Kiekebusch

Kiekebusch wird zum Bergbauschutzgebiet erklärt. Der Tagebau Cottbus Süd soll errichtet werden. Die Hälfte des Dorfes soll abgerissen werden.

1975

Pläne für den Tagebau Cottbus Süd

Um den Tagebau Cottbus Süd zu eröffnen, soll die Hälfte von Kiekebusch abgerissen werden.

1978

Katastrophen-Winter

Sylvester: Katastrophen-Winter. Binnen eines halben Tages fallen die Temperaturen um 21 °C. Kiekebusch ist mehrere Tage ohne Strom.

1981

Hochwasser der Spree

Am 24. Juni Hochwasser der Spree. Der Pegelstand liegt bei 3,22 Metern und damit 1,69 Meter über Normal.

1988

Bau der zentralen Trinkwasserversorgung

Baubeginn für die zentrale Trinkwasserversorgung in Kiekebusch.

1990

Einwohnerzahl und Aufhebung des Bergbauschutzgebiets

Kiekebusch hat 850 Einwohner. Das Bergbauschutzgebiet in Kiekebusch wird aufgehoben. Der Tagebau Cottbus Süd wird aufgegeben. In Kiekebusch kann wieder gebaut werden.

1991

Parteitag in der Gaststätte „Kelch“

In Kiekebusch wird in der Gaststätte „Kelch“ ein Parteitag der Rep`s begangen.

1992

Kiekebusch gehört zum Amt Neuhausen

Kiekebusch und 18 Gemeinden gehören zum Amt Neuhausen. Amtsdirektor wird Herr Arno Walth. Wiedereinrichtung und Weihe des Pücklerschen Erbbegräbnisses.

1993

Ablehnung der Eingemeindung

Die Gemeindevertreter von Kiekebusch lehnen eine Eingemeindung zu Cottbus ab. Übertragung der Schulträgerschaft von 11 Gemeinden auf das Amt. Der Kreis Cottbus-Land geht in den Landkreis Spree-Neiße auf. Die Autonummern lauten ab jetzt „SPN“.

1994

Baubeginn der Abwasserentsorgung

Baubeginn für die Abwasserentsorgung in Kiekebusch. Wiederaufbau der im Krieg gesprengten Spreebrücke am Kirchsteig (Madlower Straße).

1997

1000. Einwohner und Schulträgerschaft

Am 29. Januar Übernahme der Schulträgerschaft von der Gemeinde Kiekebusch. Am 13. Juli begrüßt Kiekebusch den 1000. Einwohner.

1998

Protest gegen Baumfällaktion

Demonstration und Protest zur Baumfällaktion gegenüber der Gaststätte Kelch. Hier sollen Wohnhäuser errichtet werden.

2000

Fertigstellung der Gaststätte „Spreeperle“

In Kiekebusch ist die neue Gaststätte „Spreeperle“ fertiggestellt. Beginn des Neubaus des Kiekebuscher Wehres.

2003

Proteste gegen Zwangseingemeindung

Am 29. Januar Demo der Bürger von Kiekebusch in Potsdam gegen die Ausgliederung der Gemeinden Kiekebusch, Groß Gaglow und Gallinchen. Am 28. Februar Demo von 3.500 Bürgern von Kiekebusch nach Groß Gaglow gegen die Zwangseingemeindung. Am 15. Juni 100-jähriges Bestehen des Sportvereins Kiekebusch. Am 26. Oktober Zwangseingemeindung von Kiekebusch zu Cottbus. Die Gartenstraße wird umbenannt, da sich viele Straßennamen gleichen. Neue Postleitzahlen für die „neuen Stadtteile“.

2004

Gründung des Bürgervereins

Gründung des Bürgervereins.

2005

Bau der Bahnhofstraße

Kiekebuscher Bürger setzen sich für den Bau der Bahnhofstraße mit einem Radweg ein.

2007

580 Jahre Kiekebusch

In Kiekebusch wird das Dorffest unter dem Motto „580 Jahre Kiekebusch“ gefeiert. In einem Umzug wird die 580-jährige Dorfgeschichte dargestellt. Gleichzeitig wird das Buch „Kiekebusch in den Jahren nach 1835“ fertiggestellt. Der Haltepunkt Kiekebusch wird wegen fehlender Fahrgäste geschlossen. Die Gemeinde hat 1.350 Einwohner.

2008

Einweihung der Mühlgrabenbrücke

Die fünfjährige Übergangsfrist zur Eingemeindung zu Cottbus endet. Kiekebusch ist ein Stadtteil von Cottbus. Fertigstellung und Einweihung der neugebauten Mühlgrabenbrücke.

2011

Hochwasser und Tod der ältesten Bürgerin

Im August, September und Januar Hochwasser der Spree. Durch den Stausee werden ca. 70 m³/s abgegeben. Die Dämme an der Spree halten, sind aber marode. Elsa Bartusch stirbt mit 102 Jahren als älteste Bürgerin von Kiekebusch.

2012

Sanierung des Weizenackergrabens

Sanierung des Weizenackergrabens entlang der Hauptstraße.

2013

Hochwasser der Spree

Anfang Juni Hochwasser der Spree. Durch den Stausee werden kurzfristig 115 m³/s abgegeben. Das Wasser erreicht das natürliche Überschwemmungsgebiet innerhalb der Deiche. In Frauendorf ist ein Damm gebrochen und hat Wiesen und Wald überspült. In Cottbus sind mehrere Brücken durch unterspülte Pfeiler baufällig geworden und müssen neu gebaut werden.

„Die Chronik von Kiekebusch“
Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung von Peter Jurke © 2014/2016

Kiekebusch wurde das erste Mal am 9.Februar 1427 in den Lübbener Stadtrechnungen erwähnt.

  • Jahr 1427

Es sind Rechnungsposten im Stadtbuch 1 über das Heilige Geist-Spital. Eintragung: „Bato zu Kikepuch hat sie bescheiden“ Anmerkung: d.h. er hat die Abgaben für das Spital bezahlt.

Jahr 1427
Jahr 1475
Jahr 1480
1503

gehört der Anteil 1 von Kiekebusch den Söhnen von Hans von Zabeltitz Christoff, Peter und Caspar, später Peter allein

  • 1503

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